Horoskopanalysen

Sternzeichen Steinbock

Der Steinbock ist das zehnte Zeichen des Tierkreises, vom 22. Dezember bis etwa zum 19. Januar. Es beginnt zur Wintersonnenwende — dem tiefsten Stand der Sonne, von dem an die Tage wieder länger werden.

Die Einordnung

Saturn als Herrscher und Mars in Erhöhung: die beiden schwierigen Planeten in ihrer besten Verfassung, in einem Zeichen, das eine Jahreszeit eröffnet. Daraus ergibt sich das Bild — etwas, das begrenzt und zugleich anfängt, das aushält und durchsetzt.

Dass Jupiter hier im Fall und der Mond im Exil steht, gehört dazu: das Großzügige und das Nachgiebige haben es schwer, wo Maß gehalten und getragen wird.

Was überliefert ist

Ausdauer, Verantwortlichkeit, Sinn für Struktur und Dauer, Ehrgeiz der langen Frist — und die Kehrseite: Härte gegen sich selbst, Schwermut, Schwierigkeiten mit dem Unbeschwerten.

Die Zuordnung zu Knien, Knochen und Haut gehört zur ältesten Schicht (siehe Melothesie): das Gerüst und die äußere Begrenzung des Körpers, beides saturnisch.

Zur Rede vom „unglücklichen“ Zeichen

Es gibt keine unglücklichen Zeichen. Es gibt Planeten in schwieriger Verfassung.

Saturn im Steinbock steht in seinem eigenen Zeichen, also so stark wie möglich — ein Steinbock hat den schwierigsten Planeten des Systems in seiner besten Lage. Ob das gut ausgeht, hängt davon ab, wo Saturn im Haus steht, ob er in seiner Sekte ist und wer ihn ansieht.

Und in der Liebe: das siebte Haus, sein Herrscher, Venus und der Mond entscheiden — nicht das Sonnenzeichen. Siehe Partnerschaft im Horoskop.

Die Erhöhung bei 28°

Wie alle Erhöhungen hat auch diese einen Grad. Mars ist im Steinbock erhöht, am stärksten aber auf dem 28. Grad. Ein Mars auf 28° Steinbock ist ein anderer Fall als einer auf 2°.

Verwandt: alle zwölf Zeichen, Mars.