Der Hund
Der Hund ist der elfte der zwölf Erdzweige und damit einer der vier Zweige, die einer Jahreszeit ihren Abschluss geben.
Sein Platz im Zyklus
- Wandlungsphase: Erde
- Jahreszeit: Spätherbst — der Übergang zum Winter
- Doppelstunde: 19 bis 21 Uhr
- Himmelsrichtung: Westnordwest
- Verbunden mit: Tiger und Pferd — die Feuer-Dreiergruppe
- Gegenüber: dem Drachen
Die vier Zweige am Ende einer Jahreszeit — Drache, Ziege, Hund, Büffel — tragen alle die Phase Erde. Erde steht hier für das Verwahrende und Vermittelnde: das, was zwischen zwei Zuständen steht und beide zusammenhält.
Was überliefert ist
Treue, Wachsamkeit, Gerechtigkeitssinn — und die Kehrseite: Misstrauen, Sorge, die Neigung, ein Unrecht nicht ruhen zu lassen. Der Hund bewacht, und wer bewacht, rechnet mit Gefahr.
Dass diese Zuschreibungen zum Tier passen, ist kein Zufall und kein Beweis: Die Zweige tragen Tiernamen, und die Deutungen sind über Jahrhunderte an den Namen entlang gewachsen. Die ältere Schicht ist die kalendarische — Phase, Jahreszeit, Richtung.
Was das Jahrestier wert ist
Weniger, als überall behauptet wird. Das Jahr ist die gröbste der vier Säulen; die Person selbst wird aus der Tagessäule gelesen. Wer es ernsthaft wissen will, lässt alle vier bestimmen — und braucht dafür die Geburtsstunde.
Den Jahresbeginn prüfen
Zwischen Ende Januar und Mitte Februar wechselt das Tier. Geburten in diesem Zeitraum werden regelmäßig falsch zugeordnet.
Verwandt: chinesische Astrologie, der Hahn.