Horoskopanalysen

Der Hund

Der Hund ist der elfte der zwölf Erdzweige und damit einer der vier Zweige, die einer Jahreszeit ihren Abschluss geben.

Sein Platz im Zyklus

Die vier Zweige am Ende einer Jahreszeit — Drache, Ziege, Hund, Büffel — tragen alle die Phase Erde. Erde steht hier für das Verwahrende und Vermittelnde: das, was zwischen zwei Zuständen steht und beide zusammenhält.

Was überliefert ist

Treue, Wachsamkeit, Gerechtigkeitssinn — und die Kehrseite: Misstrauen, Sorge, die Neigung, ein Unrecht nicht ruhen zu lassen. Der Hund bewacht, und wer bewacht, rechnet mit Gefahr.

Dass diese Zuschreibungen zum Tier passen, ist kein Zufall und kein Beweis: Die Zweige tragen Tiernamen, und die Deutungen sind über Jahrhunderte an den Namen entlang gewachsen. Die ältere Schicht ist die kalendarische — Phase, Jahreszeit, Richtung.

Was das Jahrestier wert ist

Weniger, als überall behauptet wird. Das Jahr ist die gröbste der vier Säulen; die Person selbst wird aus der Tagessäule gelesen. Wer es ernsthaft wissen will, lässt alle vier bestimmen — und braucht dafür die Geburtsstunde.

Den Jahresbeginn prüfen

Zwischen Ende Januar und Mitte Februar wechselt das Tier. Geburten in diesem Zeitraum werden regelmäßig falsch zugeordnet.

Verwandt: chinesische Astrologie, der Hahn.